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Haushalt

Nie mehr Chaos

bild an der Wand, darunter Regal mit buntem Tulpenstrauss, 2 Teelichtern in kleinen Gläsern und einer Kerze

Hausarbeit endet nie: Ist man endlich fertig, kann man direkt wieder von vorne anfangen. Und wer macht Hausarbeit schon gerne? So gut wie niemand. Es gibt etliche Bücher, Zeitschriften und Internet-Seiten zu diesem Thema. Nach vielem Probieren und Anpassen habe ich Methoden gefunden, die für mich funktionieren.


Tips

Oft steht man überwältigt vor dem riesen Berg "Haushalt" und weiß vor lauter Arbeit gar nicht, wo man anfangen soll. Hier sind ein paar Tips, wie man das Ganze entspannter angehen kann: »» Tips

Entrümpeln

Das A und O eines organisierten Haushalts ist meiner Meinung nach, erst mal alles Überflüssige aus dem Haus zu schaffen, d.h.: Entrümpeln! Entrümpeln! Entrümpeln! »» Entrümpeln

Wie man den Inhalt des Kleiderschranks auf ein gesundes Maß schrumpfen kann, beschreibe ich hier: »» Kleiderschrank entrümpeln

15-Minuten-Methode

Wecker auf 15 min. stellen und in der Zeit so viel wie möglich erledigen. Wenn der Wecker klingelt, eine kleine Pause zur Belohnung machen. Danach den Wecker wieder auf 15 min. stellen usw.

Schnell gemacht

Planze im Topf mit kleinen grünen Blättern
  • 5 am Abend: Vorm Schlafen gehen 5 Dinge vorbereiten, die den Start in den nächsten Tag leichter machen, z.B. Kleidung zurecht legen, Tasche einräumen, Brotdose bereit stellen, Tisch decken, Kaffeemaschine vorbereiten.

  • Wäsche vor dem Bügeln mit der Sprühflasche anfeuchten und ein paar Minuten warten. Jetzt lassen sich Falten leichter ausbügeln und alles wird schneller glatt.
  • Ansprüche auf ein "normales" Mass runterschrauben!!!

    Wer zu hohe Maßstäbe ansetzt, gibt schnell frustriert auf. Man muss nicht jeden Tag vom Fussboden essen können und wer z.B. Handtücher oder Unterhemden bügelt ist selbst Schuld, wenn er nicht fertig wird. Gut überlegen, welche Arbeiten unbedingt sein müssen und an welcher Stelle es auch mal etwas Weniger sein darf.

    Delegieren

    In einer Familie sollte die Hausarbeit nicht an einer Person hängen bleiben. Partner und Kinder sollten mithelfen. Selbst die Kleinsten können schon den Tisch decken oder Müll rausbringen.

    Partner, die den ganzen Tag ausser Haus sind, können auch ihren Teil zum Haushalt beitragen! Am besten gemeinsam einen Plan aufstellen.

    Abhaken

    Hausarbeit hat nie ein Ende. Ist man einmal mit allem fertig, kann man gleich wieder von vorn anfangen. Das kann ziemlich frustrierend sein.

    Wem das Gefühl fehlt, wirklich etwas zu Ende gebracht zu haben, sollte sich eine Liste für jeden Tag machen (nicht übertreiben, Pausen einplanen) und abhaken, wenn alles erledigt ist. So sieht man schwarz auf weiß, was man geschafft hat. Aber Vorsicht: Nicht übertreiben und die Liste so kurz wie möglich halten!

    Weniger ist mehr

    Neutralreiniger, Scheuermilch, Essigessenz, Spülmittel

    Viele Menschen kaufen für jeden Job einen speziellen Reiniger, mit der Folge, dass der Schrank von Putzmitteln überquillt. Dabei ist das gar nicht nötig und schadet nur der Umwelt. Man benötigt nur einige wenige Reinigungsmittel:

    Mehr braucht man nicht.

    Klein anfangen

    Die Wohnung sieht aus wie ein Schlachtfeld und allein bei dem Gedanken daran, fühlst Du Dich wie ein Bergsteiger mit 100 Kg extra Gewicht auf den Schultern?

    Nimm Dir nicht die komplette Wohnung auf einmal vor. Fang mit einer kleinen Fläche in einem Raum an. Räum diese ganz ordentlich auf und wisch alles sauber. Meist motiviert das, weiterzumachen. Wenn nicht, gönn Dir eine Pause und nimm dir die nächste kleine Fläche vor bis irgendwann der erste Raum komplett aufgeräumt ist.

    kleine Kommode mit 2 Bildern und zwei kleinen Hasenfiguren - Mamahase und Hasenkind und einem Teelicht aus Glas in der Mitte

    So schön wie möglich

    Damit horizontale Flächen nicht ständig zugemüllt werden, hilft mir dieser Trick: Ich dekoriere z.B meine Kommode im Flur so schön wie möglich. Alles was dazu käme, würde diesen schönen Anblick stören. Klingt zu gut um wahr zu sein, aber mir hilft es tatsächlich, die Kommode von Krempel freizuhalten. Und das schon seit Monaten. Das hätte ich früher für unmöglich gehalten.